Dorferneuerung Mimbach und Mausdorf, Vorstandschaftsinformationen                                                                                                                 

 

Feb 26, Zwischeninfo zum Stand Gemeinschaftshaus und Renovierung Ortsmitte

 

Sanierung der Straßen und Plätze im Ortskern Mimbach

Wir haben dieses Frühjahr die freudige Nachricht erhalten, dass auf Grund eines neuen Förderprogrammes (sog. ELER Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) eine Veränderung des Erscheinungsbildes des Dorfes gefördert wird. Dabei wird natürlich erwartet, dass nicht nur Straßen saniert werden, sondern sich auch das Ortsbild zu einem noch attraktiveren, lebenswerteren Umfeld verändert. Dazu wurden bis zur max. Förderhöhe viele Gestaltungspunkte im Ort identifiziert. Die Planung zieht sich vom südlichen Ortseingang am Spielplatz entlang bis zur Kapelle und weiter bis fast FF-Haus und in Richtung Mausdorf bis Baier-Anwesen hin. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 1.651.000 Euro. Die Förderung beträgt 832.500 Euro, die übrigen Mittel von 818.500 Euro trägt die Marktgemeinde Hahnbach. 

Einige Gestaltungspunkte:  

Die Förderung durch ELER sieht in Richtung nördliche Dorfausfahrt eine Veränderung bis zur Dorfbushaltestelle vor.

 

Nördliche Ortseinfahrt nach Mimbach
 

Mit der Förderung durch ELER haben wir glücklicherweise die Möglichkeit das Ortsbild in wesentlichen Bereichen zu verändern. Die Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft beschloss eine Sanierung der nördlichen Dorfeinfahrt bis zum Kasparhanslhof parallel zur ELER-Baumaßnahme durchzuziehen, um Synergieeffekte bei der bauausführenden Baufirma zu nutzen und so den gesamten Ortskern in einer Maßnahme zu erneuern. Das heißt konkret:

 

Beide Tiefbaumaßnahmen werden zusammengefasst und sollen bis Frühjahr 2027 abgeschlossen sein, d.h. anvisierter Baubeginn Ostern 2026.
 

Gemeinschaftshaus

 

Nachdem jetzt eine genaue Kostenabschätzung für die Sanierung des Kasparhanslhofes und des Stodlneubaus mit größerem Saal und Verlegung des FF-Hauses vorliegt, zeigt sich nach Abzug der in Aussicht gestellten Förderung von ca. 2 Mio. Euro durch das Amt für Ländliche Entwicklung eine Eigenbeteiligung der Marktgemeinde Hahnbach von rund 3 Mio. Euro.

Diese Kosten sind von der Marktgemeinde nicht zu stemmen. Auf der Suche nach einer Kostenreduzierung ergab sich in Abstimmung mit dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft und des Marktgemeinderates sowie der Feuerwehr folgendes:

 

Die Kostenbelastung lässt sich für die Marktgemeinde mit Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft, kleinerer Förderungen durch Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, Bezirk Oberpfalz und Landesstiftung auf etwa 1,2 Mio. Euro reduzieren. Die Baumaßnahmen sollen nach Abschluss der Tiefbaumaßnahmen im Ortskern im Jahr 2027 beginnen. Der Bauantrag nach der Umplanung soll Mitte 2026 eingereicht werden. Die Bauzeit wird je nach Umfang und Zeitbedarf für die statische Sicherung des Gebäudebestands auf etwa zwei bis drei Jahre geschätzt.

Text von Heribert Urbanek in Abstimmung mit Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Christian Ehbauer und Bürgermeister Bernhard Lindner.

 

 

Kapellensanierung

 

Der Zustand unserer Kapelle sieht für die meisten beim Vorbeifahren nicht schlecht aus. Diejenigen, die einmal im Jahr diese von innen sehen, wissen, dass der (Holz-)Wurm mit den Jahren daran nagt. Restaurierungsarbeiten (innen wie außen), Elektromodernisierung, Wände weißen, … sind von Nöten. Die notwendigen Dacharbeiten werden sich nach einer Besichtigung durch einen Fachmann ergeben.

Die Gemeinde unterstützt uns nach Kräften. Können wir, das Dorf als Gemeinschaft, hier nicht was auf die Beine stellen? Unsere Vorfahren haben sich damals engagiert, jetzt wären wir dran. Ja, zugegeben, sie wird nicht mehr oft genutzt und manch einer hat sie von innen noch nicht gesehen, aber zu einem schöner werdenden Dorf gehört auch unsere Kapelle. Jeder von euch kann einen Beitrag leisten – ob mit Handwerk, Ideen oder Zeit – und stärkt damit den Zusammenhalt, den Respekt vor unserer Geschichte und die Freude am gemeinsamen Gestalten. Wer weiß vielleicht kommen mal Zeiten, wo wir einen Ort zum Innenhalten und Besinnen mehr denn je benötigen. Wir hoffen ihr seid dabei.  

Text von Heribert Urbanek in Abstimmung mit Ortsvorsteher Christian Ehbauer

 

 

 

 

 

 



 

Ausstellung der Ergebnisse des architektonischen Wettbewerbs "Kasparhansl-Hof als neue Ortsmitte"

 

Am 22.09.21 tagte das Preisgericht und kürte aus den 21 Planungsvorschlägen drei Preisträger.

Dem Marktgemeinderat und der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft wurden die ersten drei Preisträger am 12.10.21 vorgestellt.

Alle eingereichten Planungen wurden an zwei Wochenenden der Dorfbevölkerung zur Einsicht im Baiersaal bereitgestellt.

 

Der 1. Preis ein Architekturbüro aus Nürnberg überzeugte mit seiner auf das Dorf zugeschnittenen städtebaulichen Architektur.

 

Die Leitidee: Die Entwicklung einer neuen Dorfmitte, mit einem Gemeinschaftshaus, einem Veranstaltungssaal und dem Festplatz als zentrales Element dem Ort eine neue Identität geben und das Ortsbild stärken.

 

Auszug aus der Architekturbeschreibung:
"...  Im Westen flankiert das neue "Dorfhaus" die Ortsmitte (gemeint ist ein neuer "Stodl", Anmerk. Red.). Es gliedert sich in drei unterschiedlich klimatisierte Gebäudeteile: Im Norden an die Straße angebunden die Feuerwehr, in der Mitte als Zwischenklimazone der Stadel, welcher multifunktional genutzt auch als Foyer dient und im Süden dem Naturraum zugewandt der Saal, der sich zum renaturierten Bachlauf hin öffnet.

Das Dorfhaus ist geprägt durch die einfache archaische Form des alleingestellten "Langhauses" mit geneigtem Dach und einer einheitlich zurückhaltenden Gestaltung. Das Dorfhaus soll in Holzbauweise errichtet werden."

 

Anmerkung der Redaktion: Die aktuellen Raumaufteilungen, insbesondere die WC-Anlagen sollen bei der Detailplanung mit den Nutzern (Feuerwehr und Dorfgemeinschaft) noch angepasst und abgestimmt werden.

 

Bilder von der Ausstellung:

 

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